Morgens 7:55 vor Penny. Penny macht erst um 8 auf.
München 2015
Zeichnung auf Papier 28,4 x 21 cm
Sonntag, 9. August 2015
Die Konfirmandin
Vettelschoß 1967
Öl auf Rupfen 2015
50 x 72 cm
Freitag, 7. August 2015
Englischer Garten München 2015 Tinte auf Papier 21 x 18,4 cm
Donnerstag, 6. August 2015
Am Eisbach Englischer Garten München 2015 Tinte auf Papier 21 x 17,4 cm
Mittwoch, 5. August 2015
Auf der schönen blauen Donau: Augen zu und festhalten Tinte auf Papier 2015 21 x 29,7 cm
Dienstag, 4. August 2015
Auf der schönen blauen Donau: Streuselschnecken Tinte auf Papier 2015 21 x 29,7 cm
Sonntag, 2. August 2015
Tageskarte Nr. 910
Ich mache eine Dampferfahrt auf der schönen blauen Donau. Das machen viele andere auch. Nachdem alle ihre Plätze eingenommen haben als ginge es um die Reise nach Jerusalem halten sie ihre Kameras im Anschlag. Aus einem Lautsprecher erklärt eine Stimme die Sehenswürdigkeiten die rechts und links des Flusses zwischen den Hängen kleben.Die Leute mit den Kameras werfen ihr Oberkörper geschickt von rechts nach links und wieder zurück und knipsen ihre Erinnerungsbilder. Ich bin nicht schnell genug für die Informationen aus dem Lautsprecher und zu langsam für rechts und links und als der Dampfer auch noch auf dem Wasser UMDREHT mach ich nicht mehr mit. Ich werde sowieso später alles vergessen haben nur nicht die Kellnerin. Sie sieht eigentlich ganz normal aus aber aus ihrem Kragen blitzt ein Tattoo und sicher läuft dieses Tattoo ihren Rücken hinab bis hinunter zum Bein denn dort blitzt es auch. Mit dem Tattoo gehört die Kellnerin zu den Menschen die sich STECHEN lassen. Mir reicht ja schon das Abenteuer auf einem Dampfer zu sitzen und von der Sonne GESTOCHEN zu werden möglicherweise wird meine Haut davon BRAUN aber wenigstens weiß ich wie das wieder weg geht: ich muss nur lange genug in meinem Zimmer bleiben.
I took part in a steamboat trip on the nice blue Danube. Many others as well. After all have taken their seats as if this were ´musical chairs´ all are preparing for taking photos. A voice on the loudspeaker explains the sights that seem to stick to the slopes on either side of the river. The people holding their cameras are quite good at throwing their bodies from the right to the left side, and back again, snappshotting for their albums. I am not fast enough for the information from the loudspeaker and too slow for ´right´ and ´left´ and when the steamboat even TURNS BACK on the river I give it up. I´m sure to forget everything one day anyhow apart from the waitress. She looks in fact quite normal but there´s a tattoo twinkling from inside her collar and I´m sure it´s running down her back down to her leg, because there it´s blinking, too. Thus the waitress belongs to the people that get `stung`. For me it´s adventures enough sitting on a steamboat getting STUNG by the sun, propably I´ll getting BROWN, but I´m sure it´ll vanish again: I only have to stay inside long enough.
Mittwoch, 29. Juli 2015
Auftragsarbeit
Die Mitfahrgelegenheit 1969
Öl auf Rupfen 2015
31 x 36 cm
Sonntag, 26. Juli 2015
Tageskarte Nr. 909
Ich gehe jetzt gleich einkaufen. Vorher muss ich Geld ziehen wobei ich mich stets wundere dass der Automat mir noch Geld gibt es ist nämlich Minusgeld. Und das geht dann so: wenn ich fleißig meine Geheimnummer eingetippt habe öffnet der Automat summend seinen Schlund und schiebt mir das Minusgeld entgegen das vorher auf meinem Minuskonto lag. Wie kann der Automat so blöd sein nicht zwischen Plus- und Minusgeld unterscheiden zu können bringt dem das keiner bei? Naja kann mir doch egal sein ich geh jetzt einfach mal los.
I´m going to head out shopping in a moment. I must go to the cashdesk beforehand to draw some money. I keep wondering why I´m still given money from my account when there is in fact no money at all. Anyway, it works like this: after I have bravely typed out my code the cash machine open it´s gulping throat, accompanied by a faint buzzing sound, pushing towards me the money I don´t really have, money that is actually „minus-money“. How can a cash machine be ever so foolish not to differ between „plus“ and „minus“. Doesen´t anyone teach it? Well, I don´t care I´m off now.
Mittwoch, 22. Juli 2015
Der Marsch. Berlin 1970 Öl, Wollfaden und Knöpfe auf Rupfen 65 x 44 cm, 2015
Sonntag, 19. Juli 2015
Mein gedeckter Tisch am 18.Juli 2015: Entwürfe zu einem Buch und anderes München 2015 Mischtechnik auf Papier, 38,5 x 51cm
Mittwoch, 15. Juli 2015
Die heilige Familie macht Brotzeit. Bayerischer Wald 1975 Öl auf Rupfen 2015, 51 x 59 cm
Sonntag, 12. Juli 2015
Tageskarte Nr. 908
Neulich fiel ich über meine Staffelei und ich glaube dabei habe ich mir den Zeh gebrochen. Der Tag war heiß die Hitze wie eine Wand. Alle waren draußen weil das so toll ist wenn es mal heiß ist. Ich gehe bei diesen Temperaturen nicht raus ich bleibe ganz normal ich gehe an meine Staffelei. Und dabei breche ich mir vielleicht den Zeh. Schon beim Fallen und im Kontakt mit dem Holz wusste ich das wird gleich höllisch weh tun aber noch bevor die Schmerzinformartion mein Gehirn erreichen konnte war ich schon in die Küche gehumpelt hatte das Eisfach aufgerissen ein Kühlpack rausgefummelt und über meinen Zeh gefriemelt. So saß ich da schaukelte vor und zurück statt zu heulen und dachte darüber nach ob das jetzt bestimmt die Strafe dafür war dass es draußen heiß war und ich nicht MITMACHTE. Der Zeh lief blau an und mein Mann sagte Blauanlaufen sei üblicherweise ein Indiz für einen Bruch aber bei mir könne man das nicht so genau wissen ich sei ja so empfindlich schon der kleinste Stoß... ich fragte in diesem Moment nicht über die verschiedenen Bedeutungen des Wortes Empfindlichsein nach und ob mein Mann seinen Satz so und auf eine ganz spezielle Weise formuliert haben könnte sondern lieber Gott bitte lass mich lieber empfindlich sein als einen gebrochenen Zeh zu haben. Denn DANN müsste ich RAUS. Ich müsste durch diese HITZE und womöglich lange Zeit in einer Notaufnahme WARTEN dann die ganze Prozedur mit am Zeh wackeln und tuts hier weh oder nicht weh und zur Sicherheit doch lieber röntgen bis man mir dann schließlich sagen würde der Zeh SEI GAR NICHT GEBROCHEN haha. Vor unseren Fenstern fuhren Rettungswagen vorüber wahrscheinlich zu Leuten die in der Hitze STARBEN. Leider würde MICH sicher kein Rettungswagen abholen (so dass ich nicht RAUS müsste sondern nur bis zur Haustür von dort in den bestimmt doch klimatisierten Rettungswagen steigen und aus dem Rettungswagen direkt in die Ambulanz humpeln) denn schon am Telefon würde man mich fragen ob ich nur etwas an einem EINZIGEN Zeh hätte??? in diesem Fall bräuchte ich nicht abgeholt zu werden da mir doch noch neun Zehe geblieben wären auf denen ich laufen konnte. Ich rief also niemanden an ich ging nicht RAUS ich saß auf meinem Bett starrte meinen blauen Zeh an und bat ihn nicht gebrochen zu sein. Dabei trank ich Prosecco zum einen um mich endlich zu beruhigen zum anderen um festzustellen ob ich nach soundsoviel Gläsern Prosecco auf neun Zehen noch laufen konnte. The other day I stumbled over my scaffold and I suppose I have broken the toe. That day it was hot, in fact you felt the heat like a wall. Everyone was outside because most people are mad on days like this I mean on summerdays and hot weather and all that stuff. I´m not mad on summerdays with temperatures liks this, I behave quite nomal, I sure as death wouldn´t go outside but doing my stuff like every day, standing at my scaffold and maybe breaking the toe. Already when falling and getting into contact with the scaffold I knew at once now it´s going to hurt like hell - and before this signal was due to reach my brain - I had already limped to the kitchen, I had torn open the icebox and sort of tinkerd some cooling stuff round my toe. Instead of weeping I was swaying back and forth and I was wondering wether this might be the punichment for staying inside though it was summer and EVERYBODY SHOULD GO OUTSIDE but I DIDN´T. In the meanwhile the toe gradually darkened into blue, according to my husband this indicates being broken - but he wasn´t sure abaut me I was bent to be over-sensitive to the sightes blow ever... At that moment I didn´t inquire about the different meanings of the term ´sensitivity´ and wether my husband said this sentences the way he said it - I didn´t bother about such things but prayed to God, please, please let me rather be over-sensitive than having my toe broken. For in that case I would have go outside, I´d have to walk through that heat and probably had to stay in an ambulance FOR AGES, then endured the whole procedure of beeing asked to move my toe like this and that and to tell them wether it was hurting this way or that way and finally being x-rayed anyhow to make sur it was NOT broken after all - HA HA. Ambulance vans were passing our windows probably on their way to people who actually DIED DURING SUCH HEAT. Surely I wouldn´t be picked up by an ambulance van - sort of pity ( for then I wouldn´t have to go OUTSIDE but only to the frontdoor and from there straight into the van, air-conditioned of course, then limping into the ambulance) - for already on the phone I´d be asked wether there was something wrong with ONE toe only, in which case I wouldn´t be picked up because I had nine toes left over to walk with. I didn´t ring up anyone, I didn´t went out, I kept sitting on my bed staring at my blue toe and deeply appealing it to be not broken. Meanwhile I drank some Prosecco in the first place to finally calm down, in the second place to find out wether I would be still able to walk on nine toes after I had drunk Prosecco as much as necessary.
Mittwoch, 8. Juli 2015
The Couple. Bogota 1975 Öl auf Rupfen 2015 70 x 42 cm
Sonntag, 5. Juli 2015
Tageskarte Nr. 907
Manche flippen ja im Sommer total aus. Ich sitze unter einem Baum. Abends. Some people go crazy about summer. I sit below a tree. In the evenings.
Donnerstag, 2. Juli 2015
Frau mit Handtasche U2 München 2015 Tinte und Bleistift auf Papier, 38,8 x 28,9 cm
Dienstag, 30. Juni 2015
Tageskarte Nr. 906 Heute habe ich Spaghettisauce in einen Gefrierbeutel abgefüllt also ich habe VERSUCHT Spaghettisauce in einen Gefrierbeutel abzufüllen.
Today I filled spaghetti sauce into a freezing bag, I mean I TRIED to fill spaghetti sauce into a freezing bag.
Mittwoch, 24. Juni 2015
Zwei Wesen in der Wiese München 2015 Öl auf Rupfen, 70 x 48 cm
Sonntag, 21. Juni 2015
Flohmarkt Boxhagener Platz Berlin 2003 Bleistift auf Papier, 21 x 29,7 cm
Mittwoch, 17. Juni 2015
Love. Familie Trieba 2015 Öl auf Leinwand 90 x 120 cm
Montag, 15. Juni 2015
Tageskarte Nr. 905
Auf meinem Handy ist ein Notruf-Symbol darunter steht „berühren und halten“. Neulich stand ich so rum und hielt das Handy in der Hand wahrscheinlich wieder ganz falsch jedenfalls stand dort auf einmal WOLLEN SIE DEN NOTRUF WIRKLICH ANRUFEN? Schock! Nein natürlich NICHT wieso auch - obwohl... naja seit gestern hab ich da so ein Flimmern vor den Augen vielleicht kann das ja mal jemand von denen wegmachen.
On my mobile there´s this emergency symbol saying `touch and hold`. The other day I was hanging around keeping my mobile - probably the wrong way round who knows - anyway, all of a sudden the mobile asked me ìf I REALLY WANT TO CALL THE EMERGENCY SERVICE. Oh my God, of course NOT! Why SHOULD I? Although,... well, since yesterday, however, I´ve had this strange flickering in front of my eyes, perhaps one of them could sort of cut this out.
Mittwoch, 10. Juni 2015
Kunstsammlung Hypovereinsbank Odeonsplatz München 2015 Bleistift und Buntstift auf Papier, 54,3 x 41,6 cm
Sonntag, 7. Juni 2015
Tageskarte Nr. 904 Meine Familie war eine Woche verreist. Ich bin nicht raus gegangen ich habe mich entsozialisiert ich war allein. Naja nicht ganz da waren noch die Motten aber die wollen immer Licht und Licht hab ich nicht angemacht.
My family was out for one week. I didn´t leave the house, I had no contact to anyone at all, I was alone. Well, not quite. There were those moths who are always attracted by light, but I didn´t switch on the light.